Das Musée de la Résistance et de la Déportation in Besançon ist eines der bedeutendsten Museen Frankreichs.
Es bewahrt außergewöhnliche Sammlungen auf, darunter einen reichen Bestand an Deportationskunst mit über 600 kleinen Gemälden, Statuetten und Zeichnungen, die heimlich in den Gefängnissen und Konzentrationslagern des Deutschen Reichs angefertigt wurden.
Sein Besuch wird Kindern unter 10 Jahren nicht empfohlen.

Ein neues Museum
Nach einem vor mehr als zehn Jahren begonnenen Denkprozess und drei Jahren Renovierungsarbeiten öffnete das Musée de la Résistance et de la Déportation am 8. September 2023 wieder seine Türen.
Es enthüllt der Öffentlichkeit außergewöhnliche Sammlungen, insbesondere einen Bestand an Deportationskunst, der über 600 kleine Gemälde, Statuetten und Zeichnungen umfasst, die heimlich in den Gefängnissen und Konzentrationslagern des Deutschen Reiches entstanden sind.
Unter dem Leitgedanken "Geschichtsmuseum, Werkzeug für Bürger", der den Schwerpunkt auf Fragen, Wissen, Perspektiven und Geschichte als kritisches Wissen legt, hat das Museum seine Ausstellungsräume neu gestaltet.
Von nun an bietet es 3 verschiedene Ausstellungsbereiche:
- Ein metamorphosierter Dauerausstellungsraum
- einen Raum für temporäre Ausstellungen, in dem jedes Jahr eine neue Ausstellung gezeigt wird
- Ein Raum, der der Kunst in der Deportation gewidmet ist, dem Schatz des Museums, dessen Sammlung zu den größten in Europa gehört.
Seit der Gründung des Museums wurden die Sammlungen dank der Spender aufgebaut und veranschaulichen die manchmal enge Bindung zwischen der Einrichtung, den Zeitzeugen und ihren Familien.
Nur wenige Schritte vom Museum entfernt erinnert das Monument du Témoin an die Deportierten.
Das Denkmal der Pfosten der Erschossenen erinnert an das Opfer von 98 Widerstandskämpfern, die zwischen 1941 und 1944 von der deutschen Armee zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. Es wurde im Rahmen der Renovierung des Museums rehabilitiert.

Ausstellung Koffer! Geschichten eines Objekts im Krieg
À découvrir du 27 mai 2025 au 4 janvier 2026.
Für seine neue Sonderausstellung hat sich das Museum
einen Parcours rund um einen Alltagsgegenstand ausgedacht: den Koffer. Der Koffer steht heute für Flucht oder
Reisen, illustriert aber auch andere Realitäten im Kontext des Zweiten Weltkriegs:
das Exil der spanischen Republikaner, den Exodus, den Kampf der Résistance, die Deportation, die Vernichtung
der Juden oder auch die Bewahrung der Spuren der Geschichte für künftige Generationen. Ausgehend von seinen
Sammlungen und dank zahlreicher Leihgaben möchte das Museum das Objekt und seine verschiedenen
Verwendungszwecke erforschen. Als Geschichtsmuseum und Bürgerwerkzeug setzt das Musée de la Résistance et de la Déportation somit
seine Reflexion über die Geschichte, die heute noch vorhandenen Spuren und die Fragen, die sie in unserer heutigen Welt aufwerfen, fort
.

© Studio Bernardot
Vorzeigeobjekte zum Entdecken
Entdecken Sie diese Sammlungen, die echte Verkörperungen der historischen Themen des Museums sind.
Entdecken Sie die Sammlungen

Ein Teil der Sammlungen ist zugänglich
online.
Entdecken Sie auch andere Sammlungen von großer Seltenheit auf der Website Mémoire vive der Stadt Besançon.
Fokus auf ...
Table ronde : histoires familiales, hériter et transmettre - avec Christiane Lauthelier et Odile Bernard, prêteuses de l'exposition "Valises !"
Dans le cadre de son cycle de conférences, le Musée de la Résistance et de la Déportation invite Christiane Lauthelier et Odile Bernard pour une table ronde.
NOUVEAUTÉ : réservation obligatoire (gratuite) à la billetterie ici : https://vosdemarches.grandbesancon.fr/billetterie/mrdb
Photo Marcelle Bastien et sa fille Christiane : ©DR, Christiane Lauthelier