Das Naturalium

Das Naturalium befindet sich im Herzen der Zitadelle von Besançon, im Erdgeschoss des Gebäudes, das zu Vaubans Zeiten als Offiziersgebäude diente. Es umfasst sechs Ausstellungsräume mit einer Gesamtfläche von 175m², die den großen Themen gewidmet sind, die ein besseres Verständnis des Begriffs der Biodiversität und der damit verbundenen Herausforderungen ermöglichen:
- Raum 1:
Vielfalt des Lebens: Was ist Biodiversität? - Saal 2:
Klassifikationen und Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Arten: Alle verwandt, alle unterschiedlich? - Saal 3: „
“ – Die Triebkräfte der Biodiversität: Warum und wie entwickelt sich diese? - Saal 4: „
“ – Das Gleichgewicht der Ökosysteme: ein Gleichgewicht oder viele Gleichgewichte? - Saal 5: „
“ – Kleine Gesten, große Wirkung: Bedrohungen für die Artenvielfalt. - Saal 6:
Geschichte der Biodiversität und die Wissenschaft im Wandel:
Die Biodiversitätsforschung heute.
Übersicht über die Sammlungen
Die Aufgaben des Naturkundemuseums

Das Museum von Besançon ist in erster Linie ein „Musée de France “: Es hat die Aufgabe, mehr als eine Million Exemplare aus seinen Sammlungen zu bewahren, und beteiligt sich an der Forschung, der Wissensvermittlung und der Aufwertung des wissenschaftlichen und natürlichen Erbes, für das es verantwortlich ist, um es an künftige Generationen weiterzugeben. Seine historischen Bestände speisen heute Datenbanken, die ein besseres Verständnis der Entwicklung der Geodiversität sowie der tierischen und pflanzlichen Biodiversität ermöglichen.
Schließlich handelt es sich um eine einzigartige Einrichtung, sowohl aufgrund ihrer engen historischen Verbindung zur Universität Franche-Comté als auch aufgrund der großen Vielfalt der dort vertretenen Fachbereiche (Botanik, Geologie, Paläontologie, Entomologie, Osteologie, Wissenschaftsgeschichte und Geschichte der Wissenschaftsvermittlung…).
All diese Reichtümer machen diesen Ort zu etwas Besonderem:
- Erhaltung, Studium und Forschung in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Forschern und auch Freiwilligen (die sich beispielsweise aktiv an der Erfassung und Erforschung dieser historischen Herbarien beteiligen);
- Zur Aufwertung seiner Bestände: Auch wenn das Museum heute nur einen winzigen Teil seiner Sammlungen ausstellt – manchmal aufgrund ihrer Empfindlichkeit –, wird deren Verbreitung durch digitale Projekte (wie das Portal RéColNat) gefördert. Es beteiligt sich regelmäßig an Projekten mit wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen in der Region Bourgogne-Franche-Comté und im Jurabogen;
- Wissenschaftliche Vermittlung und Sensibilisierung der Besucher für den Umweltschutz und die Erhaltung der Artenvielfalt: Als Einstieg in das Verständnis des Lebens und seiner Evolution leisten die Vermittler tagtäglich Arbeit in enger Zusammenarbeit mit Institutionen (Bildungsministerium, Museen…) sowie mit Vereinen und Verbänden (Netzwerk für Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung).